Pressemitteilung: ANDERS, SCHNELL, SICHER – DER KERNER-UNIVERSALGRUBBER CORONA

Die Welt verändert sich und die Landwirtschaft mit ihr. Klimatische Extreme, gesellschaftliche Anforderungen und Gesetze zum Schutze der Umwelt erfordern flexible Lösungen für die Ackerhygiene und die Bodenbearbeitung rund ums Jahr. Corona, der innovative Universalgrubber der Kerner Maschinenbau GmbH, ist eine davon.

Vorbei scheint die Zeit, als der Pflug der Inbegriff des Ackerbaus war. Immer mehr Landwirte nicht nur im Ökoanbau, sondern auch in der konventionellen Landwirtschaft setzen ganz oder teilweise auf pfluglose Bodenbearbeitung, auf Mechanik statt Agrarchemie. Der Corona ermöglicht eine extrem flache und ganzflächige Bodenbearbeitung sowie eine Lockerung bis zu einer Tiefe von 30 cm, wenn die Bodenverhältnisse dies zulassen.

Mit dem universal einsetzbaren Standardgrubber Corona lassen sich aktuelle Herausforderungen in der Ackerhygiene und Bodenbearbeitung bewältigen, ohne in teure Spezialtechnik investieren zu müssen. Für den österreichischen Landwirt Gerold Wagner ist der „Kerner Corona mein Hauptgerät für die Grundbodenbearbeitung und ideal für den,der mit einem Gerät möglichst viel machen will.“

Wagner hat sich der nachhaltigen Landwirtschaft verschrieben. Er bewirtschaftet nahe Ried im Innkreis einen reinen Ackerbaubetrieb mit rund 66 Hektar. Er ist Geschäftsführer einer Biogasanlage von vier Landwirten und mit seiner Firma Terrasmart vertreibt er Reifendruck-Regelungssysteme.

Universalgrubber Corona im Einsatz

Seit rund acht Jahren arbeitet Gerold Wagner pfluglos und steht 100-prozentig dahinter. Den Corona teilt er mit zwei Kollegen. Gemeinsam bewirtschaften sie mit dem Corona 200 Hektar. Er selbst baut Getreide und Mais an und nutzt den Corona ganzjährig für die Grundbodenbearbeitung, die Stoppelbearbeitung und die Saatbeetbearbeitung. Für seine Betriebsstruktur und Anforderungen hat sich die Kombination eines 150 PS-Schleppers mit dem 3 Meter-Corona-Grubber bestens bewährt: „Damit kann man locker 200 Hektar bearbeiten.“

Er achtet auf das ausgewogene Zusammenspiel verschiedener Faktoren. „Zur nachhaltigen Bewirtschaftung gehört die richtige Bodenbearbeitung, bodenschonend mit dem passenden Reifendruck, die Fruchtfolge mit Zwischenfrüchten, Kalk bei Bedarf, Humusaufbau, ein optimales Bodenleben mit vielen Regenwürmern. Das greift alles ineinander. Für die naturnahe Bodenbearbeitung ist der Corona das optimale Gerät.“

Im Herbst grubbert Gerold Wagner nach dem Mais bevor er sein Wintergetreide sät. Ähnlich nach der Getreideernte: Je nach Bodensituation grubbert er ein- bis zweimal – „erst flach, damit die Kapillare der Stoppel abgeschnitten werden; dann tiefer“. Gleichzeitig sät er seine Zwischenfrucht. Anschließend wird im Frühjahr die Zwischenfrucht flach eingearbeitet. Er erläutert, dass er durch die mechanische Bearbeitung ohne Chemie auskomme und außerdem das Wasser im Boden halte. Der Corona erlaube minimale Bodenbearbeitung, die Zwischenfrüchte –
Mischungen aus Flach- und Tiefwurzlern – lockerten den Boden.

„Ich wollte ein Gerät, das ich auch ohne Walze nutzen kann, beispielsweise nach dem Maisanbau“, sagt er. Er nutze zwei Schare, breite mit und ohne Flügel sowie schmälere ohne Flügel. Auf seinen zum Teil stark hügeligen Feldern bewährt sich die 3-Meter-Breite des Grubbers, der über die Dreipunktaufhängung des Schleppers gekoppelt ist. Des Weiteren gibt es den Corona auch als C 250, C 450 und C 500.
Landwirt Gerold Wagner ist überzeugt von der innovativen Konstruktion des Corona: „Die Anordnung der zehn Schare in drei Reihen beim C 300 schafft Platz für Stützräder ganz außen. Damit erreiche ich den besten Effekt.“

Durch die symmetrische Scharaufteilung können die Stützräder am vorderen Teil des Grubber-Rahmens montiert werden. Dies hat den Effekt, dass beide Stützräder innerhalb der Arbeitsbreite angebracht werden können und immer auf festem Boden laufen, was für eine exakte Tiefenführung unumgänglich ist.

Da es dank der symmetrischen Anordnung der Schare keinen Seitenzug gebe, sei der Verschleiß nahezu ausgeglichen. Nach der Halbzeit tausche er einmal den kompletten Scharsatz und müsse nicht mehr Schare wegwerfen, die nur auf der einen Seite abgenutzt und auf der anderen noch gut seien.

Wagner und die Brüder Betz haben schon manchen Landwirt von den Vorteilen des Kerner-Universalgrubbers Corona überzeugt. Seit zwei Jahren nutzen Thomas und Josef Betz jun. den Corona C 450 mit 4,5 Metern Arbeitsbreite. Mit ihrem Vater bewirtschaften sie einen Hof mit Milchvieh, rund 40 Hektar Grünland und 100 Hektar Ackerfläche. Die beiden Brüder sind außerdem als landwirtschaftliche Lohnunternehmer tätig. In beiden Betriebszweigen kommt der Corona zum Einsatz. Gekauft hatten sie ihn auf Empfehlung ihres des Kerner-Gebietsleiters. Hergeben
würden sie ihn nicht mehr.

„Wir nutzen ihn vor allem zur Stoppelbearbeitung nach dem Dreschen“, sagt Josef Betz jun. „Danach im pfluglosen Arbeiten ohne Flügelschar, im Raps und vor dem Weizensäen. Zusätzlich wird der Universalgrubber im Frühjahr zur Saatbeetbearbeitung vor der Maissaat eingesetzt.“

Es ist die vierte Maschine aus dem Hause Kerner, die die Betz-Brüder kauften – diesmal sogar, ohne den Corona vorher zu testen. Ausprobiert hatten sie den Komet, mit dem sie für ihre Anforderungen aber nicht zufrieden waren. Vom Corona dagegen waren sie schlagartig „hellauf begeistert“. Genauer gesagt: von der Möglichkeit, Stoppelfelder minimal zu bearbeiten (auf 5 cm), von der Durchmischung und der nachlaufenden Crackerwalze mit integrierten Schneidmessern.

Josef Betz jun. schätzt es, dass das 4,5-Meter-Gerät auf 3 Meter klappbar ist. Die symmetrische Scharanordnung halte, was Kerner verspreche: Es gebe keinen Seitenzug. Das Schnellwechselsystem erlaube den Schartausch innerhalb weniger Minuten, bedeute also geringe Standzeit. „Das würde ich nicht mehr anders kaufen.“

Zum Einsatz kämen bei den Bodenverhältnissen am Rand des Allgäus 320 mm breite Flügelschare und 80 mm breite Meißel. Die Verschmutzung hinten am Schlepper hätten sie durch Anbau zweier Schollenteiler gestoppt. Größerer Ringabstand verhindere, dass die Walze durch Gülle verstopft werde. Auch die Steinsicherung funktioniere. Bisher habe noch kein einziger Stein den Betrieb blockiert. „Und auf die hydraulische Tiefeneinstellung würde ich auch nicht mehr verzichten.“

Das Randleitblech, das sich dem Boden anpasse, nennt Betz schlicht „gigantisch“. Und weil die Stecker an der Hydraulik farbig und die Kupplungen sauber beschrieben seien, „reiß‘ ich nicht mehr am Stecker eines Steuergeräts herum“, lobt Josef Betz jun. die innovativen Details des Corona, die schnelle, sichere Veränderungen ermöglichen. Aus dem Betzschen Betrieb, in dem auch mit dem Pflug gearbeitet wird, ist der Kerner-Grubber nicht mehr wegzudenken.

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